Hygienekonzept - Fassung III (05.11.2020)

Hygienekonzept in neuer Fassung

Mund-Nasen-Schutz (c) Bild von Klaus Hausmann auf Pixabay
Datum:
Do 5. Nov 2020
Von:
Andrea Scheuvens

Nach den Änderungen der Bundes- und Landesregierung zum 2. bzw. 5. November haben auch wir unser Hygienekonzept angepasst. Es ist jetzt in Fassung III von den Räten (Kirchenvorstände und Pfarreiräte) verabschiedet.

Das Konzept, das mit dem 05.11.2020 in Kraft tritt, enthält neben den Vorgaben für die Gottesdienstfeiern auch Hinweise für den Besuch der Pfarrbüros. Das Hygienekonzept können Sie über den untenstehenden Link herunterladen/ausdrucken.

 

 Hygienekonzept

Fassung III vom 05.11.2020

 

erstellt

  • zur Umsetzung der CoronaSchVO des Landes NRW vom 30.10.2020 in der ab 05.11.2020 gültigen Fassung
  • unter Einbeziehung der Räte (KV & PR)
  • mit diesem Konzept wird die zweite Ausfertigung vom Oktober ungültig

 

I. Pfarrbüros

 

Die Pfarrbüros sind für absolut notwendig Formalia unter folgenden Voraussetzungen für den Publikumsverkehr geöffnet:

 

  1. Zutritt ist nur mit Mund-Nase-Bedeckung gestattet
  1. das Büro kann immer nur einzeln betreten werden; ggf. muss im Außenbereich gewartet werden, bis der/die Vorgänger*in das Büro verlassen hat (auch hier gilt der Mindestabstand von 1,5 m)
  1. beim Betreten der Räumlichkeiten müssen die Hände desinfiziert werden (Desinfektionsmittel steht im Eingangsbereich zur Verfügung)
  1. grundsätzlich wird weiterhin empfohlen, Anliegen in telefonischer Absprache mit den Sekretärinnen zu erledigen – besonders, wenn die Personen zur Risikogruppe gehören
  1. zeigen Besucher*innen Krankheitssymptomen, ist der Zutritt untersagt

 

II. Gottesdienste

  1. die Mund-Nase-Bedeckung gilt in der Kirche verpflichtend – sie ist die ganze Zeit, auch nach der Einnahme des Sitzplatzes, zu tragen (vgl. CoronaSchVO § 3 (1) & (2)/§ 1 (3) & (5))
  1. der Mindestabstand von 1,5 m muss eingehalten werden (vgl. CoronaSchVO § 2 (1)/§ 1 (3) & (5))
    • vor der Kirche sowie beim Betreten und Verlassen des Gebäudes
    • in der Kirche auf dem Weg in die Bänke bzw. zur Kommunionausteilung
    • in bzw. zwischen den Bänken

                    Ausnahme (vgl. CoronaSchVO § 2 (2) 1.)

  •          Familien (max. 10 Personen aus max. zwei Haushalten)
  1. es werden nutzbare Sitzplätze Dazu sind die nicht nutzbaren Sitzplätze mit Markierungen zu versehen und mit Absperrungen abgetrennt
  1. ein Ordnungsdienst weist die Gottesdienstteilnehmer*innen auf die Verhaltensregeln hin und erfasst am Eingang die Kontaktdaten (vgl. CoronaSchVO § 2a (1)/§ 1 (3) & (5))
  1. die Gänge sind nur in EINE Laufrichtung zu nutzen (Einbahnstraße)        Entsprechende Markierungen auf dem Boden bzw. den Bänken geben hierfür Orientierung
  1. die maximale Teilnehmerzahl bei den Gottesdiensten darf nicht überschritten werden – diese Anzahl für die unterschiedlichen Kirchengebäude ergibt sich aus den nachfolgenden Vorgaben:

            -          Familien, mit max. 10 Personen die max. aus zwei Haushalten bestehen

                       dürfen, können Sitzplätze ohne Abstand zueinander einnehmen

            -          weiter dürfen als Richtlinie 7 qm Fläche pro Person und abgeleitet 15 qm für

                       eine 4‑5 köpfige Familie nicht unterschritten werden

  1. Kontakte mit Oberflächen (z.B. Türgriffe) sind zu vermeiden (Portale bleiben am Beginn und Ende des Gottesdienstes geöffnet); das (eigene) Gotteslob muss von den Gottesdiensteilnehmer*innen selber mitgebracht werden! Dazu werden alle Exemplare des Gotteslob und auch die Kinderbücher in der Kirche entfernt; darüber hinaus wird an den Eingängen den Gottesdienstbesuchern Handdesinfektionsmittel angeboten (vgl. CoronaSchVO § 4 (1) 1./§ 1 (3) & (5))
  1. die Sakristane*innen werden auf die Hygienebestimmung – insbesondere im Umgang mit den liturgischen Geräten, die vor und nach dem Gottesdienst desinfiziert werden – hingewiesen; der Zelebrant und Messdiener*innen (max. zwei) desinfizieren sich die Hände zusätzlich unmittelbar vor der Gabenbereitung (vgl. CoronaSchVO § 4 (1) 1. & 2./§ 1 (3) & (5))
  1. die Kommunionausteilung erfolgt ausschließlich durch einen Zelebranten. Dieser desinfiziert die Hände unmittelbar vor der Kommunionausteilung. Es dürfen ausschließlich die vorgegebenen Laufwege (Einbahnstraßen) zum Empfang der Kommunion genutzt werden, so dass es zu keinen kreuzenden Wegen kommt. Weiter ist der Mindestabstand von 1,5 m ständig einzuhalten. Der Kommunionempfänger nimmt die Kommunion in Empfang, tritt unverzüglich zur Seite und nimmt einen Abstand von min. 1,5 m zu den übrigen Personen (insbesondere Zelebrant) ein. Nun wird die Kommunion empfangen und dazu der Mund- und Nasenschutz kurz angehoben
  2. der Gemeindegesang entfällt, da der erweiterte Mindestabstand nicht gewährleistet werden kann (vgl. CoronaSchVO § 2 (4))
  1. anstelle der Kollekte-Sammlung IN der Bank wird ein entsprechender Opferstock/Opferkorb in der Kirche aufgestellt
  1. zeigen Gottesdienstbesucher*innen Krankheitssymptome, ist ihnen der Zutritt untersagt;

allen, die deswegen oder aus persönlichen Erwägungen den Gottesdiensten fernbleiben, empfehlen wir die einschlägigen Gottesdienstangebote in Radio, Fernsehen und Internet!

  1. das Gebläse/die Heizung wird während der Gottesdienste ausgestellt; vor und nach dem Gottesdienst werden die Kirchen gut durchlüftet
  1. die Weihwasserbecken bleiben leer

Hygienekonzept - Fassung III vom 05.11.2020 (PDF 285 KB)