#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst

Ökumenische Kampagne zu 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland

Monatsplakat März (c) Bistum Aachen
Datum:
Mi. 6. Jan. 2021
Von:
Andrea Scheuvens

Vor 1700 Jahren wurde zum ersten Mal eine jüdische Gemeinde in Deutschland erwähnt, nämlich im Jahr 321 in Köln. Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland haben die Kampagne „#beziehungsweise…“ ins Leben gerufen und möchten mit 12 Monatsplakaten Verbindendes, aber auch Unterschiede zwischen Juden- und Christentum aufzeigen…

In einer gesellschaftlichen Situation, die durch ein Erstarken von Antisemitismus, also Judenfeindlichkeit, und weiteren Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geprägt ist, ruft diese Kampagne dazu auf, sich intensiver mit den Verbindungen zwischen Christentum und Judentum und heutigem jüdischen Leben in Deutschland zu beschäftigen. Denn wie kann man Antisemitismus besser begegnen als mit mehr Wissen um die jüdische Kultur.

Auf der Internetseite www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de finden Sie ausführliche Informationen zu den Themen der Monatsplakate – aus jüdischer und christlicher Perspektive – genauso wie Online-Seminare, Veranstaltungen oder religionspädagogische Materialien. Die NRW-Fassung der Plakate finden Sie auf www.bistum-aachen.de/beziehungsweise.

Die Monatsplakate

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